Sonntag, 10. August 2008

Pirat wider Willen: Leseprobe


ISBN 978-3-938487-27-3


Das der Dicke fehlte, merkte noch immer niemand. Der war bereits lange außer Sichtweiter, er lief in die falsche Richtung, dass er sich auf die Oase zubewegte, schien er selbst nicht zu ahnen. Sein Pferd wurde etwas unruhig, es schien eine Witterung zu haben.


"Was ist denn auf einmal mit dir los? Hast du vielleicht Durst?" Der Dicke blieb stehen, um den Wassersack vom Sattel zu nehmen. Er vergaß dabei die Zügel festzuhalten, was ein großer Fehler war.


"Halt, bleib stehen!" Der Dicke senkte den Kopf. "Du also auch."


Völlig deprimiert versuchte sich der Dicke hinzusetzen, ohne Erfolg. Die Schmerzen würden ihm den Verstand rauben, soviel war ihm klar. Warum hörte ihm nie jemand richtig zu? Er wollte nicht Reiten, aber nein, alle lachten nur. Keiner schien ihn zu verstehen. Allmählich wurde ihm klar, dass er nach dem Pferd Ausschau halten sollte. Was er auch tat, während er in Zeitlupe aus der Hocke aufstand.


"Man! Wenn ich keinen Sonnenstich habe, dann sehe ich dort hinten etwas Grünes!"

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